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Oolong heißt wörtlich übersetzt schwarzer Drache. Dies ist die Bezeichnung für den halbfermentierten Tee, auch Brauner Tee oder Wu Long genannt. Er stammt ursprünglich aus China. Hier an der westlichen Grenze der Provinz Fujian, im Wu Yi Gebirge, hat er seine Heimat. Obwohl heutzutage auch in anderen Gebieten, vor allem in Taiwan, Oolong produziert wird, ist das Wu Yi Gebirge in China mit seinen 99 Klippen und 63 Berggipfeln immer noch der größte Produzent. Oolong Tees sind im Geschmack sehr weich und angenehm. Auch wegen seiner Magenfreundlichkeit wird der Oolong sehr geschätzt... mehr erfahren »
Oolong heißt wörtlich übersetzt schwarzer Drache. Dies ist die Bezeichnung für den halbfermentierten Tee, auch Brauner Tee oder Wu Long genannt. Er stammt ursprünglich aus China. Hier an der... mehr erfahren »
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Alles über Oolong Tee

Alles über Oolong Tee

China und Oolong Tee

Obwohl heutzutage versucht wird in nahezu jedem Anbaugebiet der Erde einen Tee nach Oolong Art zu produzieren, liegt der Ursprung dieser Teesorte eindeutig in China. Im Norden der chinesischen Provinz Fujian im Wu Yi Gebirge ist die Wiege des Oolong Tees. Einer Legende nach wurden dort die Teebüsche göttlicher Natur von einem Mönch entdeckt. In dieser Gegend werden auch heute noch Oolong Tees produziert und in alle Welt exportiert.

Etwa seit den 80er Jahren hat sich Anxi in Fujian zu einer Oolong Gegend entwickelt. Von hier kommen Oolong Tees mit einem eigenen Charakter. sie unterscheiden sich deutlich von den alten klassischen Stein Oolongs wie dem Da Hong Pao oder dem Dan Cong.

Oolong Tee aus Taiwan

Als Taiwan (damals noch Formosa) im Jahre 1683 durch China seine Unabhängigkeit verlor und Teil der chinesischen Provinz Fujian wurde, war das der Anfang für Taiwans Teeindustrie. Im Rahmen der Bevölkerungsmaßnahmen durch den chinesischen Kaiser, wanderten damals viele Teebauern nach Taiwan aus. Sie brachten ihre Teebüsche mit und nutzten Ihre Kenntnisse um dort den Teeanbau zu kultivieren. Im Laufe der Jahrhunderte trugen viele Ereignisse dazu bei, dass sich Taiwan heute zum größten Teeproduzent für Oolong entwickelt hat. Oolong ist eindeutig die Spezialität von Taiwan. Es bleibt zu erwähnen, dass einige wenige Grüntees hier auch noch produziert werden.

Die Teeproduktion in Taiwan ist heute darauf ausgerichtet, in erster Linie Qualität statt Quantität zu liefern. Staatliche Programme wie Teewettbewerbe unterstützen dies. Im Gegensatz zu anderen Teeanbaugebieten wo Teeplantagen viele hundert Hektar groß sind, wird Tee in Taiwan in kleinen Teegärten angebaut. In etwa 30.000 kleineren Teegärten wird der gesamte Tee in Taiwan angebaut. Die meisten davon sind kleinere Familienbetriebe mit zwei bis acht Mitarbeitern. Von der gesamten produzierten Teemenge in Taiwan werden lediglich etwa 12% davon exportiert. Die restlichen 88% bleiben im Land und decken den inländischen Bedarf an Tee.

 

Herstellung von Oolong Tee

Pflücken: Je nachdem welchen Oolong man produzieren möchte, werden jüngere oder reifere Teeblätter gepflückt. Die Erntezeit findet meistens zwischen Februar und Mai statt.

Welken: Hier entscheidet sich welche Qualität hergestellt wird. Bei guten Oolongs werden die Teeblätter in der Sonne für 1-2 Stunden zum Welken ausgebreitet. Danach werden sie zum abkühlen in einem feuchten Raum gelagert. Dieser kurze Welkprozess wird drei mal wiederholt, bevor die Teeblätter in die Oxidationsphase übergehen.

Oxidation: Indem der Oxidationsprozess der Teeblätter kontrolliert wird und diese dadurch nur teilweise fermentieren, entsteht der Oolong Tee. Eine Sorte, die quasi zwischen dem grünen und dem schwarzen Tee liegt und deswegen auch als halbfermentierter Tee bezeichnet wird. Diese Teilfermentierung ist entscheidend für die Produktion von Oolong Tee.

Oxidation manuell: Bei hochwertigen handverarbeiteten Oolong Tees wird der Tee von Hand kontinuierlich auf den Bambustabletts gewendet und durcheinander geworfen. Der Vorgang findet bei Temperaturen zwischen 20-29 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von über 80% statt. Hierbei bricht teilweise die Struktur des Teeblatts auf, der Zellsaft tritt aus und das PPO Enzym oxidiert mit dem Sauerstoff der Luft. Bei dieser Art der Fermentation oxidiert das Teeblatt von außen nach innen. Dies ergibt einen schönen äußeren roten Rand, wobei das Innere des Teeblattes grün bleibt.

Oxidation maschinell: Bei der Herstellung von größeren Mengen Oolong auf einmal findet die Oxidation mechanisch statt. Dazu wird der gewelkte Tee in großen Metallzylindern und bei 25-30 Grad mit großer Luftfeuchtigkeit ungefähr 8 Stunden lang gedreht. Hier findet der Oxidationsprozess deutlich homogener statt und der typische rote Rand wie bei den handverarbeiteten Tees fehlt.

Befeuerung: Nachdem der gewünschte Fermentationsgrad erreicht ist, wird der Tee jetzt kurzzeitig auf 200-260 Grad Celsius erhitzt. So wird das PPO-Enzym deaktiviert und der Tee fermentiert nicht weiter.

Rollen: Oolong hat grob gesagt zwei verschiedene Blattformen. Entweder fest gerollt oder ein offenes, mehr oder weniger gedrehtes Blatt. Maschinell gefertigte Tees erhalten ihre Form in Rollmaschinen. Handgefertigte Oolong Tees werden in Leinentüchern von Hand gerollt.

Trocknung: Nachdem der Oolong jetzt fast fertig ist, enthält er immer noch eine Restfeuchte. Damit er seinen Geschmack behält und sein Aroma stabil bleibt muss er nun komplett getrocknet werden. Dazu muss er dann noch einmal für 20-30 Minuten bei etwa 100 Grad nachtrocknen.

Hochwertige Oolongtee Spezialitäten speziell die Wu Yi Oolongs, durchlaufen mehrere Trocknungsphasen, bei denen die Temperatur von Phase zu Phase abnimmt. Dieses milde Trocknungsverfahren verleiht dem Oolong ein sehr spezielles Flavour. Es ist das besondere Merkmal der Wu Yi Oolong Tees.

Oolong-verschiedenGrüner Oolong und schwarzer Oolong

Was zunächst wie ein Paradoxon klingt ist tatsächlich die nähere Beschreibung verschiedener Oolong Kategorien. Das Oolong auch als halbfermentierter Tee bezeichnet wird, muss nicht gleichzeitig bedeuten, dass dieser zu 50% fermentiert ist. Der Fermentationsgrad (Oxidation) kann zwischen 10 und 70% betragen. Die Stärke der Oxidation ist mit ausschlaggebend für den Charakter und den Geschmack des Oolong Tees. Bei einer Oxidation von 10-30% spricht man von einem grünen Oolong. Hierzu zählen Sorten wie Ti Kuan Yin oder Ali Shan.

Ist der Oolong stärker fermentiert als 35% spricht man von einem schwarzen Oolong. Bekannte schwarze Oolongs sind der legendäre Da Hong Pao oder Taiwan Choicest. Beide Typen besitzen Ihre Vorzüge und entwickeln bei der Zubereitung einen ganz eigenen Geschmack.

Die weiter oben aufgelisteten Arbeitsschritte bei der Herstellung von Oolong Tee müssen nicht zwangsweise in der exakten Reihenfolge stattfinden. Natürlich werden die Teeblätter immer zuerst gepflückt und gewelkt, allerdings können Rollen und Fermentation auch in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Jede Oolong Sorte hat ihre eigenen Herstellungsschritte um den einzigartigen Charakter zu kreieren. So werden z.B. einige Sorten noch zusätzlich mehr oder weniger über Holzkohle geröstet.

Trends bei der Herstellung von Oolong

Ein Oolong Tee, nach Herstellung der alten Tradition, ist kräftiger fermentiert. Ein Da Hong Pao oder ein anderer Stein Oolong aus dem Wu Yi Gebirge ist ein solcher Oolong der alten Machart. Nicht nur die stärkere Fermentation auch die Auswahl ausschließlich reiferer Teeblätter lassen den Tee anders schmecken. Ein gut gemachter Oolong Tee hat eine gute Substanz, einen ausgereiften Körper und ein bleibendes, solides Aroma.

Der Trend geht aber leider immer mehr zu grüneren Oolongs. Die Teeblätter werden bereits schon sehr früh geerntet und sind meistens noch nicht reif. Das soll heißen es sind noch nicht alle Geschmacksstoffe im Teeblatt voll ausgebildet. Diese Tees können sehr gut schmecken, sind aber in der Regel nicht so lange haltbar und verlieren schneller ihr Aroma als dunklere Sorten. Wenn diese Tees gut gemacht sind kann man hier durchaus auch hochwertige Sorten erstehen. Ein Beispiel dafür bieten die Oolong Tees aus Anxi, speziell der Ti Guan Yin aus Anxi.

 

Zubereitung von Oolong TeeOolong-zubereitung

Teegefäß: Für einen hochwertigen Oolong empfiehlt sich ein kleines Kännchen, ein Gaiwan oder ein Shiboridashi. Oolong ist sehr aromatisch und hat nach jedem Aufguss eine andere Nuance. Bei der Zubereitung in kleineren Mengen - mehrmals überbrüht - kann man das sehr gut auskosten.

Wasser: Gutes Wasser ist für guten Tee generell von Vorteil. Allerdings ist der Oolong nicht ganz so streng was die Wasserqualität anbelangt, wie z.B. japanischer Grüntee.

Wassertemperatur: Ein grüner Oolong sollte nicht zu heiß überbrüht werden. 80-85 Grad Celsius sind angebracht. Die dunkleren, schwarzen Oolongs sollten mit 90-95 Grad aufgegossen werden.

Menge: Hier kommt es auf die art der Zubereitung an und wie oft der Tee überbrüht wird. als Faustregel kann man etwa 4-6 Gram Tee auf 500 ml wasser rechnen.

Ziehdauer: Fest gerollte Sorten, wie z.B. ein Ti Kuan Yin brauchen länger bis sich das Teeblatt öffnet und das Wasser die Geschmacksstoffe lösen kann. Solche Oolongs können schon mal 4-6 Minuten ziehen, wenn man den Tee nicht vorher vorbereitet hat. Oolong mit einem offeneren Blatt ist meist nach drei Minuten schon fertig gezogen.

 

Wirkung von Oolong Tee

Die besondere Verarbeitung des Oolongs bewirkt dass ein bestimmtes Verhältnis der Inhaltsstoffe zustande kommt. Oolong ist daher ein ausgesprochen magenbekömmlicher Tee. Gerade die mittelstark fermentierten Sorten sind äußerst magenfreundlich. Mit seinem vollen und runden Geschmack kann er auch in größeren Mengen getrunken werden.

In China wird Oolong gerne zum Essen getrunken. Seine Enzyme helfen dabei, fettige Speisen besser zu verdauen und durch die leicht anregende Wirkung belebt er auf angenehme Weise.

 

 

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