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Pu Erh Tee ist eine chinesische Tee-Spezialität aus der Provinz Yunnan. Wir führen eine Reihe unterschiedlicher Sorten, die entweder als loser Tee oder als gepresster Teefladen verfügbar sind. Hergestellt aus dem Qingmao Strauch, einer Varietät der Teepflanze Camellia Sinensis, hat der Pu Erh Tee ganz spezielle Eigenschaften, die sogar von der traditionellen chinesischen Medizin geschätzt werden. Probieren Sie entweder einen hellen Sheng Pu Erh oder einen kräftigeren dunkleren Shou Pu Erh. Beide Sorten haben ihren ganz speziellen Charakter... mehr erfahren »
Pu Erh Tee ist eine chinesische Tee-Spezialität aus der Provinz Yunnan. Wir führen eine Reihe unterschiedlicher Sorten, die entweder als loser Tee oder als gepresster Teefladen verfügbar sind.... mehr erfahren »
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Wissenswertes zum Pu Erh Tee

Wissenswertes zum Pu Erh Tee

Pu Erh Tee und seine Besonderheiten

Der Pu Erh Tee gehört zur Familie der sogenannten dunklen Tees, auf chinesisch "Hei Cha". Andere Tees aus dieser Kategorie sind z.B. der Fu Zhuan (Hunan), Liu Bao (Guangxi) und Nan Lu Bian (Szechwan). Der original Pu Erh Tee wächst in der chinesischen Provinz Yunnan. Sein Name hat mit seiner Herkunft zu tun, denn dieser Tee kommt seit langer Zeit aus der bezirksfreien Stadt Pu’er in der Provinz Yunnan. Gewonnen wird er aus der Qingmao, einer Varietät der Teepflanze Camellia Sinensis. Eine beliebte Form des Pu Erh Tees ist der "Tuocha", auch als Vogelnest bekannt. Er wurde 1986 auf der neunten internationalen Lebensmittelkonferenz in Barcelona mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Pu Erh Tee ist eine ausgesprochene Besonderheit. Dieser Tee gilt für viele Teeliebhaber als ein effektiver Fitmacher und als eines der gesündesten Getränke überhaupt. Ihm werden einige positive Eigenschaften attestiert, demnach unterstützt er unter anderem den Fettabbau oder auch den Alkoholabbau.

Herstellung von Pu Erh-Tee

Pu Erh Tee ist, wie alle anderen Tees aus der Kategorie der dunklen Tees, ein nachfermentierter Tee, dessen Oxidation nicht auf Enzymbasis, wie beim Schwarzen Tee, stattfindet. Generell lassen sich Pu Erh Tees in zwei Kategorien einteilen, Sheng und Shou. Beide Sorten sind nachfermentiert, unterscheiden sich aber in der Art und Weise wie dies geschieht, was einen deutlichen Einfluss auf den Geschmack hat. Ob ein Pu Erh ein Sheng oder Shou wird, entscheidet sich erst mit den letzten Arbeitsschritten der Herstellung. Zuvor sind jedoch alle Arbeitsschritte gleich.

Um einen Pu Erh Tee zu fertigen wird zuerst eine Art Rohtee hergestellt, der "Maocha" genannt wird:

✿ Pflücken: Die frisch gepflückten Teeblätter werden einer Sortierung in Graden von 1 bis 9 unterzogen. Sie definiert die Blattgröße.

✿ Welken: In der manuellen Verarbeitung werden hierzu die Teeblätter für ein paar Stunden auf großen Bambusmatten in der Sonne ausgebreitet.

✿ Erhitzen: Unter niedrigen Temperaturen wird der Tee in großen Wok-Pfannen für zwei bis drei Minuten unter ständigem Wenden erhitzt.

✿ Rollen: Auf großen Bambusmatten werden die Teeblätter von Hand gerollt. So werden die Zellwände aufgebrochen und das Teeblatt wird geschmeidig.

✿ Trocknen: Die Teeblätter werden nun wieder so lange der Sonne ausgesetzt bis sie trocken sind. Alternativ kann die Trocknung in einem Gewächshaus mit kontrollierter Temperatur stattfinden.

✿ Sortieren: Die Teeblätter werden von Hand nachsortiert und eventuelle Rückstände werden entfernt.

Nun ist der Maocha fertig. Einige Teegärten belassen es bei der Herstellung von Maocha und verkaufen diesen an größere Teefabriken weiter, wo dann der Pu Erh Tee fertig hergestellt wird. Jetzt folgen die weiteren Arbeitsschritte um den Maocha zu einer Bestimmung zu führen ein Sheng oder ein Shou zu werden

 

Sheng Pu Erh TeeSheng-Pu-Erh

Im nächsten Schritt wird der Maocha zu einem Teefladen gepresst. Hierzu muss er zunächst mit Wasserdampf befeuchtet werden um ihn geschmeidig zu machen. Je nach Größe des Teefladens wird die entsprechende Menge Tee in eine Form gefüllt, die mit einem Leinentuch ausgeschlagen ist. Mit Hilfe eines großen Steins wird der Tee nun in seine Form gepresst.

Nach der Trocknung müssen die Teefladen reifen. Dabei wird der Pu Erh Fladen unter kontrollierten Bedingungen gelagert. Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit müssen stimmen, damit der Tee gut reifen kann. Ein Pu Erh muss mindestens 3-5 Jahre reifen. In dieser Zeit findet ein langsamer Fermentationsprozess statt. Nach fünf Jahren gilt der Sheng immer noch als "junger Tee" und um vollkommen auszureifen benötigt ein Pu Erh seine 10 bis 50 Jahre. Während dieser Zeit findet ein fortwährender, langsamer Fermentationprozess statt. Ohnehin gilt wie beim Wein: Je älter, desto wertvoller! Exklusive Pu-Erh-Tees können weit mehr als fünfzig Jahre reifen und kosten ein kleines Vermögen.

Sheng Pu Erh' s sind relativ helle Tees. Sie sind geschmackvoll, aromatisch und milder in der Tasse als die dunkleren Shou Sorten. Der Sheng Pu Erh findet ebenso seine Anwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin, zum Beispiel bei Beschwerden der Leber..

Shou Pu Erh Tee

Die enorme Nachfrage nach Pu Erh Tee führte zu einem Engpass was die Preise für gute Sorten noch höher schnellen ließ. Deshalb experimentierte man Ende der 60er Jahre in China mit anderen Methoden Pu Erh Tee reifen zu lassen. Zu Anfang der 70er Jahre war diese Methode dann ausgereift und so entstand der Shou Pu Erh Tee.

Um den Shou Pu Erh Tee herzustellen verwendet man ebenfalls den Maocha und schichtet ihn auf großen Tischen übereinander. Dabei besprüht man einzelne Lagen Tee mit Wasser so das er feucht bleibt. Der Tee wird dann mit Planen abgedeckt um eine konstante Temperatur von etwas 65 Grad Celsius zu halten und nach einiger Zeit setzt eine Fermentierung ein. Diese erfolgt allerdings erheblich schneller als das langsame Reifen beim Sheng und bereits nach 40-50 Tagen ist der Tee soweit das er gebrauchsfertig ist. Er ist dann zu 70-80% durchfermentiert. Nach der Trocknung wird Shou Pu Erh dann häufig als loser Tee angeboten. Wenn er zu Tee-Fladen verarbeitet werden soll, wird er vor der Trocknung noch gepresst.

 

Pu Erh Tee aus der Region der Yiwu Berge

Pu Er wird prinizpiell in der Provinz Yunnan hergestellt. Das Klima und die dort beheimateten Teepflanzen eignen sich am besten dafür. Um die Qualitäten der verschiedenen Pu Erh Tees zu bestimmen unterscheidet man zunächst, ob es sich um Plantagentee handelt (Taidi), oder um wildwachsende Bäume, die ganz natürlich aus Samen gewachsen sind. Das Alter der Teebäume ist ebenfalls entscheidend. In der Gegend der Yiwu Berge sind die bekanntesten wilden Teegärten angesiedelt. Hier wachsen Teebäume zusammen mit anderen Baumarten in einem gesunden organischen Verbund. Die Teebäume werden weder gedüngt noch mit Pestiziden behandelt. In so einer Umgebung haben die Bäume natürlich mehr Kraft, was sich sich in der Qualität der Tees niederschlägt, eine gute Verarbeitung vorausgesetzt. Gerade in den letzten Jahren sind Tees aus bestimmten Gegenden, dazu gehören auch einige Orte aus den Yiwu Bergen wie Gua Feng Zhai, Gao Shan, Bo He Tang, Bai Cha Xuan, Cha Wang Shu, Tong Qing He, sehr stark im Preis gestiegen.

 

Zubereitung von Pu Erh Tee

Gerade der Pu Erh Tee lässt sich gut mehrere Male aufgießen. Daher verwendet man möglichst eine kleine Teekanne mit höchsten 400-500 ml Fassungsvermögen. Optional ist auch ein Gaiwan prima zur Zubereitung geeignet. Verwenden Sie kein kochendes Wasser für den Pu Erh Tee, 80-90 Grad Celsius sind eine gute Temperatur. Wenn Sie einen Teefladen verwenden, brechen Sie eine kleine Menge davon ab. Dies ist meistens ohne Probleme von Hand möglich.

Besonders beim Sheng Pu Erh kann man bei mehreren Aufgüssen alle Nuancen des Tees genießen. Einige Aromen treten erst bei zweiten oder dritten Aufguss hervor. Einen guten Sheng Pu Erh sollte man kurz ziehen lassen und dann möglichst viele Aufgüsse davon genießen.

 

Shou-Pu-ErhWelcher Pu Erh Tee ist der beste?

In den meisten Fällen ist der Sheng Pu Erh aus bekannten Gegenden wie dem Yiwu Gebirge die hochwertigere Sorte. Nicht nur das langsamere Reifen trägt dazu bei, denn auch junge Tees von etwas einem Jahr können hervorragend sein. Für guten Sheng werden oft ausgesuchte wilde Teepflanzen verwendet. Es handelt sich um Teebäume die 100 bis 500 Jahre alt sind und ganz naturbelassen ohne Chemie wachsen. Nach der Verarbeitung reifen die Tees dann viele Jahre in den individuellen kleinen Teegärten vor Ort. Nicht selten wechselt der Besitzer dieser Tees von der einen Generation zur nächsten. Das Ergebnis sind Pu Erh Tees mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis, die dann auch schon mal einen tiefen Griff in die Geldbörse erfordern.

Ausnahmen sind industriell gefertigte Tees, die ebenfalls in großen Mengen hergestellt werden. Dafür wird meistens der Maocha aus Yunnan an Fabriken verkauft. Die Großzahl dieser im großen Stil hergestellten Sheng reifen dann im feuchtwarmen Klima von Hongkong. Aber auch unter den industriell gefertigten Sorten kann man gute Qualitäten kaufen, die auch noch preislich attraktiv sind.

Shou Pu Erh ist zwar nicht komplett durchfermentiert, allerdings lässt er sich nicht so lange wie der Sheng lagern, ohne das er geschmacklich schlechter wird. Dennoch, einen Shou zwei bis drei Jahre zu lagern stellt kein Problem dar. Für einige Teetrinker ist der vollmundige, erdige Geschmack und die dunkle Tasse des Shou Pu Erh genau das was sie suchen. Gerade beim losen Shou gibt es unterschiedliche Qualitäten. Verantwortlich dafür ist dann nicht die Verarbeitung und das Reifen des Tees, sondern die verwendeten Teeblätter. Die Teepflanzen für die Herstellung von Shou Pu Erh stammen fast immer aus Plantagenzucht.

Fazit: Für welchen Pu Erh man sich jetzt entscheidet ist natürlich nicht nur Geschmacksache, sondern auch eine Frage des Portemonnaies. Zu empfehlen ist jeden Fall beide Sorten einmal zu testen. Beide Tees haben ihre Vorzüge und sicherlich auch ihre Berechtigung.

 

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